Gefahrstoffmanagement
Gefahrstoffmanagement ist Teil des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und regelt, wie Gefahrstoffe beschafft, gelagert, verwendet und entsorgt werden dürfen.
Ziel ist es, Unfälle, Gesundheitsrisiken und Umweltbelastungen zu vermeiden.
Erfassung und Bewertung
- Welche Gefahrstoffe werden im Betrieb verwendet?
- Welche Gefahren (z. B. giftig, entzündlich, ätzend) gehen von ihnen aus?
- Welche Mengen und Einsatzorte gibt es?
Rechtliche Prüfung
- Einhaltung der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und der Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS).
- Erstellung eines Gefahrstoffverzeichnisses.
- Bereitstellung von Sicherheitsdatenblättern.
Gefährdungsbeurteilung
- Bewertung der Risiken für Beschäftigte.
- Festlegung von Schutzmaßnahmen.
Schutzmaßnahmen
- Technische Maßnahmen (z. B. Absaugungen, geschlossene Systeme)
- Organisatorische Maßnahmen (z. B. Schulungen, Zugangsregeln)
- Persönliche Schutzausrüstung (PSA)
Kennzeichnung, Lagerung
- Einheitliche Kennzeichnung nach GHS/CLP-Verordnung.
- Sichere und gesetzeskonforme Lagerung (z. B. Trennung von inkompatiblen Stoffen)
Unterweisung, Schulung
- Regelmäßige Schulungen für Mitarbeitende über Gefahren, Schutzmaßnahmen und Verhalten im Notfall.
Dokumentation und Überwachung
- Aktualisierung des Gefahrstoffverzeichnisses.
- Kontrolle der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen.
- Vorbereitung auf Behördenprüfungen.